
Textaufgabe für schlaue Köpfe:
Was bedeuten in Summe: 28 Liter Regen pro Quadratmeter, 26 kg Äpfel, 10 kg Mehl, 80 Eier, 350 Semmeln, 15 Packungen Müsli, 36 l Milch, 10 kg Bananen, 180 Schokoküsse, 18 kg Nudeln?
Lösung:
Der TSV Schaftlach hatte wieder sein jährliches Fußballcamp.
50 unerschrockene Kinder und Jugendliche im Alter von 5 – 14 Jahren und 10 Trainer sind trotz schlechter Wetteraussichten ins Camp am Sportplatz in Schaftlach gezogen und hatten von Donnerstag bis Sonntag wieder viel Spaß.
Am Donnerstag um 16:00 Uhr war es soweit. Die Zelte wurden bezogen, die Eltern verabschiedet und das Camp-Lagerfeuer entzündet, und alle haben dafür gesorgt, dass es ja nicht erlischt, egal wie das Wetter ist. Eine Stunde später haben alle bewiesen wie wetter fest sie sind, denn es kam ein sehr heftiger Sturm und kübelweise Wasser auf uns nieder. Aber durch jahrelange Erfahrung wusste jeder was zu tun ist (von klein bis groß), und wir sind vorsichtshalber ins Trachtenheim umgezogen. Ein großer Dank gilt dem Vorstand vom Trachtenverein, Markus Seestaller, der uns, wie schon die Jahre zuvor, den Schlüssel übergeben hat, und wir so einen trockenen und sturmsicheren Platz zum Schlafen gefunden haben. Am Abend gab es dann Spaghetti, Fußballspiel im Regen und noch so einige Spiele im Zelt, die aber nicht weiter verraten werden, und natürlich das Lagerfeuer zum Trocknen und Aufwärmen.
Am Freitag um 7:00 Uhr waren schon die ersten am Sportplatz, und haben Fußball gespielt und das Lagerfeuer gefüttert. Nach einem ausgiebigen Frühstück gab es gleich die ersten Trainingseinheiten. Nach dem Mittagessen mit Kaiserschmarrn, sind die meisten wieder in die Zelte gezogen, denn im Zelt ist es doch schöner und der Regen war allen egal.
Ein Trainer hat mal versucht einen Jugendlichen darauf hinzuweisen, dass es vielleicht doch besser wäre eine Jacke anzuziehen, doch er bekam als Antwort: „Mein T-Shirt ist noch ganz trocken, was hast du denn?“, wobei der Jugendliche im Regen am Lagerfeuer gestanden hat. Nach weiteren Trainingseinheiten und Spielen gab es dann am Abend Burger vom Grill. Die Nacht wurde etwas länger und was da alles los war, bleibt ein Geheimnis des Camps.
Am Samstag früh waren dann alle etwas überrascht, denn es war plötzlich so hell, wir konnten zeitweise die Sonne erkennen und der Regen war vergessen. Frühstück, Training, Mittagessen, wobei gesagt werden muss, dass sich der Koch bei den Schinkennudeln etwas verwürzt hat. Er behauptet ja, es lag am Curry, wobei alle sehen konnten, dass er noch etwas müde war. Nach den letzten Trainingseinheiten am Nachmittag gab es dann noch ein Spiel Jugendliche gegen die Trainer. Das Ergebnis hier niederzuschreiben ist dem Verfasser leider nicht möglich, da der Schiedsrichter und die Linienrichter eindeutig gekauft waren, und die Trainer das eindeutig bessere Team gewesen wären. Am Abend wurden am Lagerfeuer Würste und Stockbrot gerillt, und bis in den nächsten Tag hinein noch Fußball und andere Dinge gespielt, speziell im ersten Zelt.
Am Sonntag durften die Eltern ihre Engel wieder sehen und es gab ein gemeinsames Frühstück, wo alle Erlebnisse ausdrucksstark erzählt wurden. Gemeinsam wurde dann das Camp-Feuer gelöscht und das Camp abgebaut.
Es war wieder einmal ein schöne und intensiver Erfahrung für die Jugend und die Trainer.
Bedanken wollen wir uns bei den Kindern und Jugendlichen, die wieder mit viel Spaß und Freude dabei waren, bei den Eltern, die uns ihre Engel anvertraut haben, bei den Spendern und Gönnern, ohne die so etwas nicht möglich wäre, bei der Vorstandschaft vom TSV Schaftlach und natürlich bei den Betreuern, die sich die Zeit genommen haben und sich auf dieses kleine Abenteuer wieder eingelassen haben. Ein spezieller Dank gilt auch Morgan McDowell, der durch Zufall am Donnerstag beim Zeltaufbau war und sich gleich spontan als Trainer für das Camp zur Verfügung gestellt hat.





